Kaffee, mehr als nur Handelsware

Kaffee, wie ihn die meisten Menschen kaufen und trinken, wird heute in gigantischen Mengen an Rohstoffmärkten gehandelt. Die größte dieser Börsen, die ICE, legt auf dem Prinzip von Angebot und Nachfrage die Preise für hunderttausende von Tonnen Kaffee fest und diese Preise sind zumeist niedrig. Niedrig bedeutet, dass die Farmer sehr wenig von diesem Geld sehen, dass aber wegen der lächerlich geringen Preise für Massenkaffees auch kaum Wert auf Qualität, Röstung und Geschmacksprofil verwendet werden kann.

 

 

Vom ersten Tag an war für uns bei Tres Cabezas/ 19grams Kaffee keine Ware, sondern eine Herzensangelegenheit. Kaffee bietet eine nahezu unbegrenzte Möglichkeit Geschmäcker zu differenzieren, zu entwickeln und zu vermischen. Notwendig hierfür ist eine klare Fokussierung auf Qualität. Und diesem Prinzip folgen wir bis heute.
Nicht der Preis ist das Kriterium für den Ankauf eines Kaffees, sondern die Qualität und das Potential. Diesem Prinzip folgend ist jeder Kaffee von uns ein Experiment mit dem eigenen Verständnis von Geschmack, ein Entdecken von Neuem und Unbekannten und das Einlassen auf eine Welt, die sich immer weiterentwickelt.
Wir freuen uns euch immer wieder neue Kaffees anbieten zu können und wir freuen uns noch ein bisschen mehr, wenn ihr diese Kaffees bei uns kauft und uns vielleicht sogar schreibt, wie die Kaffees euch gefallen. Denn so können wir mehr Kaffee rösten und immer noch ein bisschen besser werden.

Und nie vergessen. Preis ist was du bezahlst, Wert ist es den du bekommst.

Schmeckt nach Passionsfrucht – GUJI URAGA aus Äthiopien

Passionsfrucht? Kaffee? Und dazu auch noch Jasmin und Honig? Was soll das mit den Geschmacksangaben?

 

Spezialitäten Kaffees, wie ihr sie bei Tres Cabezas/ 19grams findet, unterscheiden sich deutlich im geschmacklichen Profil von klassischen Supermarktkaffees oder italienischen Röstkaffees. Grundsätzlich gilt folgende Faustregel. Je höher angebaut, desto fruchtiger. Das liegt an einer Unzahl von Faktoren wie Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Sauerstoffgehalt, Bodenbeschaffenheit, Düngung und so weiter und so weiter.

 

Aber wie kommt nun die Passionsfrucht in den Kaffee? Im Grunde genommen ist es wie beim Wein, unsere Röstexperten entwickeln die Kaffees und versuchen bestimmte Aromen aus dem grünen Kaffee zu kitzeln, die eben in diesem Beispiel an Passionsfrucht erinnern. Das kann durch eine bestimmte Gerbsäure oder einen Bitterstoff entstehen. Gemeint ist also nicht, dass der Kaffee wie Passionsfrucht schmeckt, er beinhaltet nur Komponenten, die an Passionsfrucht erinnern. Zurück zum Kaffee. Der ist lecker, macht sich sehr gut in der kleinen Tasse und ist es definitiv wert gekauft zu werden. Los geht’s!

Hier geht’s es zum ÄTHIOPIEN Guji Uraga Espresso